Klettersteige in den Julischen Alpen

Durch die Segelflugurlaube in Nötsch und Feldkirchen (Kärnten) waren wir schon neugierig auf die Julischen Alpen. Besonders von Nötsch im Gailtal ist der Triglav – der höchste Berg Sloweniens – gut zu sehen. Das verlängerte Wochenende mit dem 3. Oktober nutzten wir zu einem Kurzurlaub in Slowenien.

Unser erstes Ziel war natürlich der Triglav. Der höchste Berg übte auch auf uns eine große Anziehungskraft aus und Bilder und Tourenbeschreibungen machten uns richtig neugierig. Aber 1800 Höhenmeter wollen auch bewältigt werden.

Wir starteten am Freitag morgen in Aljazev Dom und stiegen zum Luknja-Paß (2 Std.). Dort beginnt dann der schwierigere Bamberg-Weg, der in rund 4 Std. dann gesichert als Klettersteig oder frei und ungesichert im I. und II. Schwierigkeitsgrat auf den Triglav führt.

Triglav - letzte Höhenmeter zum höchsten Punkt Sloweniens

Triglav – letzte Höhenmeter zum höchsten Punkt Sloweniens

Für den Abstieg wählten wir dann den umfangreich gesicherten Normalweg über den kleinen Triglav zum Triglavski dom na Kredarici. Auf der Hütte haben wir dann übernachtet und den Blick zurück zum Triglav genossen.

Blick zur Triglav

Blick zur Triglav

Für den Samstag haben wir uns den Cmir-Klettersteig ausgesucht. Wir sind von der Triglav-Hütte zur Stanicahütte abgestiegen und wanderten über stetes auf und ab (und teilweise sehr ausgesetzt!) zur großen Wandstufe. Hier wird der Weg zur echten Klettersteig.

Action im Cmir-Klettersteig

Action im Cmir-Klettersteig

Einen „Knieschnackler“ gab es dann beim finalen Abstieg zurück zum Aljazev Dom.

Am Sonntag sind wir vor der Heimfahrt noch auf den Mangat. Allein die 12 km lange Straße, die dabei 1000 Höhenmeter überwindet, ist ein Erlebnis.

Hinauf gings über den sparsam gesicherten Slowenischen Klettersteig und runter über den Normalweg, der aber auch teilweise ausgesetzt ist und einige Felsstufen sind drahtseilgesichert aber unschwierig.

Mangat

Mangat